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CD Review | Sanctity - Road To Bloodshed

Künstler: Sanctity

Albumtitel: Road To Bloodshed

Erschienen: 20.04.2007

Bandwebsite: http://www.sanctityweb.com

Mitglieder:

  • Jared MacEachern - Vocals, Guitar
  • Zeff Childress - Guitar
  • Derek Anderson - Bass
  • Jeremy London - Drums

Genre: Thrash Metal

Label: Roadrunner Records

Nachdem im Februar als Support für den Europaableger von Triviums Crusade World Tour angekündigt wurde, wurde ich auf die Band aufmerksam. Am 20.04.2007 erschien das Debütalbum Road To Bloodshed in Deutschland und es musste her. Und was für ein Brett die vier Mannen aus North Carolina hier abliefern ist nicht von schlechten Eltern. Hier treffen vertrackte Thrash-Riffs auf melodische Gesangseinlagen, gute Ideen und einer sehr guten Portion an Soli auf die wieder mal stimmige Produktion von Jason Suecof, welcher schon für die letzten beiden Trivium Alben sowie die hervorragende Resurrection Scheibe von Chimaira verantwortlich ist.

Der erste Track heißt Beneath The Machine und klingt genau so wie er heißt. Hier röhrt sich Jared MacEachern durch ein durch und durch thrashiges Stück. Spitzenklasse.

Danach fängt Brotherhood of Destruction so an wie es sein muss. Schnell, ohne Verschnaufpausen. Hier zeigt Jared im Refrain erstmalig, dass er auch den komplett cleanen Gesang einfach drauf hat. Wer sie noch nicht Live gesehen hat würde denken hier singt plötzlich jemand Anderes. Besonders das Acapella am Ende überzeugt.

Der Titeltrack kommt als Drittes und auch hier geht das Ganze wieder in eine melodischere Richtung, aber ohne irgendwas an Härte zu verlieren. Der Refrain bleibt auf jeden Fall erstmal im Ohr, ob man will oder nicht. Toller Track. Laws of Reason haut einem gleich am Anfang erstmal wieder die Schlagzeugsalven um die Ohren. Hier wird die thrashige Linie auch fast durchweg gefahren, nur in einem Teil des Solo wird das Tempo ein Wenig gedrosselt, aber nur um zum Ende hin wieder ordentlich Stoff zu geben.

So zieht sich das Album bis zum zwölften Track durch, und das ohne einen Ausfall zu haben. Man trifft auf wahre Hymnen wie Zeppo, fast schon balladeske Songs wie Billy Seals, welche sich aber als Wolf im Schafspelz entpuppen und wieder mächtig Zunder auf die Zwölf geben sowie auf das infernalische Beloved Killer.

Der Rausschmeißer heißt dann Once Again und wird seinem Titel gerecht. Hier werden nochmal alle Register gezogen, es wird clean gesungen, hart gesungen und Jared packt hier auch mal wieder die extremeren Shouts aus. Ein guter, abwechslungsreicher Song welcher einen schon Vorfreude auf einen Nachfolger aufkommen lässt.

Von mir gibt es für dieses Album 9/10 Punkten. Der Punkt Anzug, weil ich auf eben diesen Nachfolger hoffe, wo der Sound noch ein Wenig verfeinert werden kann. Aber dennoch das wohl stärkste Thrash Album 2007.

19.5.07 12:23
 


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