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Trivium, Sanctity & Annihilator in Concert

Wie angekündigt hier die Review über das Konzert und eine Zusammenfassung der letzten zwei Tage. Am Mittwoch war das dreijährige Jubiläum des NfS-Centers, welches ich nachmittags mit ein paar Usern und Mitarbeitern im hauseigenen IRC Channel mitsamt Quizbot gefeiert hab. Abends ging es zu *Rock am Weiher*, dem jährlich statt findenden Rockkonzert am Gymnasium am Geroweiher wo sich lokale Bands die Klinke in die Hand geben. Von den vier Bands war aber nur Buttknob wirklich hörenswert, hab mir dort dann auch für vier EUR die self titled EP zugelegt.

Hab dann danach bei einem Kumpel übernachtet wo ich dann morgens mit dem ersten Bus wieder Richtung Heimat gedüst bin um mich zu stärken und alles für das Konzert in Köln einzupacken. Ich bin dann um 13:00 Uhr zum Bus gestiefelt und wieder dorthin gefahren, mit zwei Eintrittskarten, ein Wenig Geld und Zigaretten in der Tasche.

Um 16:00 Uhr ging es im Auto des Vaters eines Kumpels mit zwei guten Freunden ab nach Köln. Dort hatten wir ein Wenig mit der Navigation zu kämpfen, denn es ist extrem schwer auf die rechte Rheinseite zu gelangen wenn man sich nicht auskennt. Als wir dann nach einer geschlagenen Stunde des Herumirrens vor dem E-Werk ankamen wurde uns mitgeteilt, dass das Konzert in die Kantine verlegt wurde, welche sich wiederum auf der linken Rheinseite befindet. Zum Glück war die Straße im Stadtplan schnell gefunden und so kamen wir kurz vor Einlass auch dort an.

Die Kantine ist ein richtig feiner kleiner Club mit einer schicken Stagearea im ersten Stock und einigen Bars wo man sich für 2,40 EUR ein Bier leisten konnte.

Um kurz vor 21:00 Uhr kamen dann Sanctity auf die Bühne und legten mit Beloved Killer schon mal kraftvoll los. Die Menge moshte und bangte fleißig mit, und das obwohl Sanctity noch relativ unbekannt sind. Ich hab deren Debütalbum Road To Bloodshed seit dem Releasetag im Regal stehen.

Nach einer angenehm kurzen Umbauphase enterten Annihilator die Bühne. Jeff Waters sagte nicht Viel sondern es wurde direkt mit dem Kracher Operation Annihilation vom neuen Album Metal losgelegt. Der Auftritt war letztendlich einfach sehr gut gelungen. Corey Beaulieu von Trivium fügte sich mit einem Gastsolo ein und Jeff Waters und Co. führten die Fans durch die komplette Diskografie von Annihilator, bis zurück zu Alice in Hell Zeiten.

Als Annihilator sich mit eben genanntem Song verabschiedeten wuchs die Vorfreude auf den Headliner Trivium. Auch hier wurde nicht allzu lange umgebaut und schon wurde mit Entrance of the Conflagration die Halle zum Beben gebracht. Irgendwann schien Matt Heafy Probleme mit seinem Verstärker gehabt zu haben. Er riet dann dem Publikum bloß keine Mesa Boogie Amps zu kaufen.

Als dieses Problem scheinbar gelöst zu sein schien kamen Trivium mit einem kurzen Manowar Cover daher. Insgesamt wurden erfreulicherweise Songs aus allen drei Alben von Trivium gespielt. Höhepunkt war mal wieder Anthem (We Are The Fire) wo die Publikumsbeteiligung erwartungsgemäß natürlich sehr hoch war. Bei Rain begann die Halle wirklich zu Kochen, eine Circlepit zog sich durch die komplette Halle was Matt Heafy mit einem *Holy shit* zu Kenntnis nahm.

Mit Pull Harder On The Strings Of Your Martyr wurde dann wie auch beim letzten Mal wieder standesgemäß abgeschlossen. Auch hier wurde nochmal Alles gegeben.

 

Danach ging es für uns zum Verkaufsstand wo Sanctity persönlich T-Shirts verkaufte und Autogramme gab. Ich ließ mir von Jared McEachern das Ticket unterschreiben und mir einen Werbezettel für das Album in die Hand drücken. Ich hab die Platte zwar längst aber sieht an der Wand ganz gut aus das Teil.

Der Rückweg nach Mönchengladbach ging recht unspektakulär von Statten, gegen 3 Uhr nachts betrat ich das Haus und fiel erstmal wie ein Mehlsack ins Bett, ich war schlichtweg tot nach 4 Stunden Springen, Moshen, Bangen und Brüllen.

18.5.07 16:59
 


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